OFFICE IMPART

Bedeutende Menschen nennen mich ein Kind

Die Ausstellung ‚Bedeutende Menschen nennen mich ein Kind’ ist eine Zusammenarbeit von SCHWARZ CONTEMPORARY und OFFICE IMPART mit den beiden in Berlin lebenden Künstlern Benjamin Bernt und Janna Räisänen.

Benjamin Bernt (*1982) beschäftigt sich seit seinem Studium an der Kunstakademie in Karlsruhe grundsätzlich mit der menschlichen Figur und dem fiktiven Porträt. Betrachtet man seine Zeichnungen und Malereien, beginnt ein Spiel zwischen Vorder- und Hintergrund und zwischen Farbe und Formen. Linienförmig sindSilhouettenvon Köpfen oder Figuren zu erkennen, die sich von Farbfeldern absetzen. Es geht ihm darum, Charaktäre von Menschen oder Situationen einzufangen. Meist versucht er, sich im Moment des Malens selbst zu überraschen und geht der Frage nach, ob die entstandenen Bilder seinen Vorstellungen entsprechen. In seinen meistkleinformatigen Leinwänden und Zeichnungen schafft er jedoch nirgendwo Monotonie, kein Bild, keine Zeichnung gleicht der anderen.

Der finnische Maler und Zeichner Janne Räisänen (* 1971 in Pudasjärvi, Finnland) wird seit 2014 von SCHWARZ CONTEMPORARY vertreten. In den meist nicht betitelten Zeichnungen Räisänens ist im Gegensatz zu seinen Leinwänden ein belebter Gegenstand, eine Pflanze, ein Tier, ein Wesen immer schon da, bevor das nächste Etwas hinzukommt. Die Ende 2019 entstandenen Papierarbeiten der aktuellen Ausstellung stellen einen Wiedereinstieg Räisänens in die Welt der Wasserfarben dar. Er sagt dazu in einem im Januar 2020 mit Anne Schwarz geführten Interview: „Es war eher ein Zufall, dass ich nach vielen Jahren wieder angefangen habe, mit Wasserfarben zu malen. Ich habe zuletzt Wasserfarben benutzt, als ich in Helsinki an der Kunstakademie und in Frankfurt am Main an der Städelschule studiert habe in den Neunzigern. Einerseits sind Wasserfarben leicht verwendbar und geben einem Freiheit und eine gewisse Leichtigkeit – andererseits verzeihen sie gar nichts und sind dadurch eine große Herausforderung.“ Räisänens Lebewesen entsprechen keinen Idealen, in ihrer Welt gibt es keine simple Unterteilung in gut und böse. Die Figuren strahlen ein ernsthaftes Glücklichsein aus, in die Welt geworfen sind sie und werden nach Lust und Laune von ihrem Macher verformt. Die Arbeit an den Bildern beginnt immer ungegenständlich. Erst nach einer Weile schälen sich aus den abstrakten Kompositionen Figuren oder Gegenstände heraus – auch für Räisänen selbst oft überraschend.

Interview mit Benjamin Bernt und Janne Räisänen

‚Bedeutende Menschen nennen mich ein Kind’
Benjamin Bernt / Janne Räisänen
eine Kooperation zwischen SCHWARZ CONTEMPORARY und OFFICE IMPART
17.01. – 22.02.2020

Fotos: def image

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The exhibition ‚Bedeutende Menschen nennen mich ein Kind’ is a collaboration between OFFICE IMPART and SCHWARZ CONTEMPORARY with the two Berlin based artists Benjamin Bernt and Janne Räisänen.
Benjamin Bernt (* 1982) lives and works in Berlin. Since studying at the Academy of Fine Arts in Karlsruhe, he has basically dealt with the human figure and the fictional portrait. Looking at his drawings and paintings, a play begins between foreground and background, and between color and shapes. Silhouettes of heads or figures can be seen in a line that contrast with those of color fields. It is about capturing the character of people or situations. Most of the time, Bernt tries to surprise himself during his painterly process. He carefully analyzes whether the resulting pictures correspond to his ideas. In his mostly small-format canvases and drawings, however, monotony does not occur: no painting or drawing is alike.

Finnish artist Janne Räisänen (born 1971 in Pudasjärvi, Finland), based in Berlin, has been represented by SCHWARZ CONTEMPORARY since 2014.
In Räisänen’s usually untitled drawings, in contrast to his canvases, an animate object, a plant, an animal, a creature is always already there before the next something is added.
The works on paper in the current exhibition, executed towards the end of 2019, represent a comeback by Janne Räisänento the world of watercolours. The artist comments this in an interview with Anne Schwarz in January 2020: „It was rather a coincidence that I started to work with watercolours after so many years again.
I think last time I used them in the Academy in Helsinki and Städelschule in Frankfurt am Main in the 90’s. At the same time, the watercolours seem free and easy to use but are also very unforgiving and difficult.“
Räisänen’s beings do not conform to any ideals; in their world, there are no simple binaries of good and evil. The figures exude a serious happiness, they are thrown into the world and are deformed, stretched, inflated. The work on the pictures always begins non-figuratively. Only after a while do figures or objects peel out of the abstract compositions – often surprising even for Räisänen himself.

Interview with Benjamin Bernt and Janne Räisänen

‚Bedeutende Menschen nennen mich ein Kind’
Benjamin Bernt / Janne Räisänen
a cooperation between SCHWARZ CONTEMPORARY and OFFICE IMPART
17.01. – 22.02.2020

Photos: def image

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Guided Tours & Talks

Ausstellungsrundgang Stan Douglas „Spicing Block“ in der Mediathek und Online-Sammlung der Julia Stoschek Collection. Der umfangreiche Online-Bestandskatalog bietet Einblick in über 850 Werke von mehr als 255 Künstler*innen aus der JSC & auch die Mediathek lädt mit zahlreichen Ausstellungsrundgängen, Artist Talks und Performances zum Stöbern ein – finden wir super!

↪︎ https://www.jsc.art/mediathek/

Künstlergespräch mit Thomas Struth und Theresia Ziehe, Kuratorin für Fotografie des Jüdischen Museums Berlin, über die Ausstellung „This Place“. Das Gespräch ist Teil der Reihe „inside-out@thisplace“, die den Entstehungsprozess der Fotografie-Ausstellung beleuchtet und die jeweiligen Perspektiven der beteiligten Fotografinnen und Fotografen präsentiert. Ein gelungenes Ausstellungs-Begleitprogramm, das wir sehr empfehlen können!

↪︎ https://www.jmberlin.de/kuenstlergespraech-struth

Talk „AI Or No AI: That Is The Question! – How artificial intelligence influences art and creativity“ mit Sabine Himmelsbach (Direktorin HEK Basel), Tristan Schulze (Künstler), Johannes Grabisch ( AI Strategist bei AI-Deploy) und Moderation von Anne Schwanz (OFFICE IMPART) im Rahmen von Good To Talk 2019.  Zum Glück haben wir alle GTT Talks Online und jetzt ist vielleicht eine gute Gelegenheit in den einen oder anderen noch einmal hinein zuhören

↪︎ https://www.facebook.com/goodtotalkberlin/videos/507164306781307/

Instagram

Insta Serie - Quarantaine Drawings von Philip Grözinger. Jeden Tag gibt es bei Philip Grözinger eine #moodoftheday Zeichnung zu sehen (und bestimmt auch zu erwerben:)). Top.

↪︎ https://www.instagram.com/philip_groezinger/?hl=en

Insta Interview Serie #quicklyasked heute mit Benjamin Bernt von OFFICE IMPART. Bei unserer Serie haben wir bereits Tristan Schulze, Pola Sieverding und Anna Ehrenstein kurz befragt.

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↪︎ https://www.instagram.com/stories/highlights/17915479180405439/?hl=en

Online Gespräch zwischen Trevor Paglen & Kate Crawford im Rahmen der Insta-Live Serie „Art Matters“ der Pace Gallery. Diese Online Serie, in der regelmäßig Künstler, Kuratoren und Schriftsteller zusammengebracht werden, haben wir Euch letzte Woche schon vorgestellt – auch diesmal wieder spannend – wer abends nicht schlafen kann, der kann ja mal reinhören.

↪︎ https://www.pacegallery.com/events/conversation-trevor-paglen-kate-crawford/

Online Readings

Artikel von ARTLAND über unser Ausstellungsprojekt 'HERE+NOW’ mit Pablo’s Birthday Gallery und OFFICE IMPART in New York 2019. In diesem Ausstellungsprojekt haben wir bereits letzten Sommer mit einer Auswahl an Online-Kunstplattformen und deren Künstlern über die Zunahme von Online-Plattformen und über andere Beispiele digitaler Präsenz von Kunst gesprochen. Neben der 7-tägigen Ausstellung haben wir gemeinsam mit den Plattformen Talks zum Thema Online Kunstvermittlung im weitesten Sinne initiiert, die bald auch auf youtube zu finden sind. Einen Talk mit Online Galerist Adam Fox (Freud Monk Gallery) gibts gleich hier.

↪︎ https://magazine.artland.com/pablosbirthdayxofficeimpart_herenow/

Magazin „Fifty-five Photographers“ von And She Was Like: BÄM!. Im Rahmen der düsseldorf photo+ haben Leonie Pfennig und Charlotte Lang mit And She Was Like: BÄM!, das Magazin Fifty-five Photographers herausgebracht, in der die Vielfalt fotografischer Bilder von 55 Fotograf*innen, Künstler*innen und Bildjournalist*innen präsentiert und miteinander in Dialog gesetzt werden. COOL!

↪︎ http://andshewaslikebam.de/bam-magazin-fifty-five-photographers/

Collectors’ Tips: Hanging and Presenting Artwork." bei Artuner. Infos für Einsteiger – klar und direkt. Sowas finden wir natürlich super. 

↪︎ https://www.artuner.com/insight/hanging-presenting-artwork/

Podcasts

Podcast-Reihe des MdBK Museum der Bildenen Künste Leipzig, zu der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung „Link In Bio“. In der Ausstellung kuratiert von Anika Maier waren u.a. Werke von Hannah Sophie Dunkelberg, Anna Ehrenstein, Jonas Lund und Constant Dullaart vertreten – also unbedingt reinhören!

↪︎ https://soundcloud.com/mdbktalk

Neue Podcast-Reihe „CFA Talks“ mit dem Galeristen Bruno Brunnet der Galerie Contemporary Fine Arts. In der ersten Folge spricht Brunnet mit dem Künstler Werner Büttner. Spannend!

↪︎ https://open.spotify.com/episode/2x8soxTwTPwTy0RmDmBQuJ?si=GpJ2hy57RsGkUyUt0fGOQg

Viewing Rooms & Exhibitions

Künstlergespräch mit Jonny Niesche und dem Galeristen Cornelis von Almsick der Wiener Galerie Zeller Van Almsick auf der Website „not cancelled. Vienna“. Ingesamt 16 verschiedene Galerien aus Wien haben zusammen die Plattform „not cancelled“ gegründet, auf der neben den jeweiligen Online Ausstellungen der Galerien auch ein spannendes einwöchiges Programm angeboten wird, das von Künstler-Talks über Video Artworks bis hin zu einer Playlist reicht. Geht noch bis zum 9. April – Check out & Enjoy!  

↪︎ https://www.notcancelled.art

Begleitendes Online Programm zur Ausstellung „Gerhard Richter. Painting After All“ im MET. Das „Digital Department“ des MET bietet viele spannende Einblicke in das Museumsprogramm und ist super gemacht!

↪︎ https://www.metmuseum.org/primer/gerhard-richter#reasons-why

y Analog

Buchtipp „Little Mermaid“ von Hans Christian Andersen und Yayoi Kusama. Das Buch ist wunderschön illustriert und eine Rarität von 2016. Ideales Ostergeschenk für die ganze Familie. 

↪︎ https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID44923526.html

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