OFFICE IMPART

Im Moment

Karol Broniatowski (geb. 1945 in Łódź) ist Bildhauer, seit 1976 lebt und arbeitet er in Berlin.

Das künstlerische Schaffen von Karol Broniatwoski dreht sich um die figürliche Plastik, er hält diese im Augenblick fest und gibt dem Ausdruck großen Raum. Ausgehend vom Materiellen liegt sein Interesse auf dem Prozessualen, der Haptik und dem Erleben der Skulpturen. Die Aussagen lässt er bewusst offen – nichts ist für ihn abgeschlossen.

Die Ausstellung „Im Moment“ legt den Schwerpunkt auf aktuelle Bronzeskulpturen und großformatigen Gouachen.
Seriell angelegte Skulpturengruppen, in klassischen Bildhauerthemen wie „Kontrapost“ und „Wappenträgerin“, beginnen in einem Moment, werden weiter bearbeitet und in verschiedene Situationen geführt. Durch bildhauerisches Wegnehmen, Beschneiden und Abtrennen beginnt für Broniatowski das prozessuale Denken. Die äußere Form scheint er immer mehr aufzulösen, um gleichzeitig die innere Aussage zu schärfen. So schafft er es, dass die konstruierte Form den gefühlten Ausdruck stärker ans Licht treten lässt, je weiter wir uns von ihm entfernen. Der imaginäre Übergang von Innen nach Außen ist das, was Broniatowski in seiner künstlerischen Arbeit interessiert.

Auch die Gouachen kann man in diesem Sinne als bildhauerische Arbeiten lesen. Sie sind Monotypien, die Broniatwoski als hinterlassene Momente von Skulpturen, als Bildhauerei auf Papier versteht. Selbstgefertigten Plastiken aus Ton dienen Broniatowski als Werkzeug und werden sehr schnell und präzise auf das Papier gebracht. Auch hier ist der Prozess das Entscheidende für den Künstler.

Im Moment – Karol Broniatowski
Kunsthaus Dahlem
29.06. – 05.11. 2018

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Photo Otto Felber

The creative work of the sculptor Karol Broniatowski (b. 1945, Łódź) revolves around figurative sculpture. Starting out from the artistic material, his interest is the procedure, the tactile, and the experience of sculpture. He deliberately leaves the messages open—for him, nothing is completed.

The exhibition »In the Moment« shows current bronze sculptures and large-format gouaches. Groups of works on such classic topics of sculpture as contraposto and the heraldic shield attendant start with a spontaneous moment, are reworked, and lead into different situations. The sculptural acts of removing, cutting, and separating manifest Broniatowski’s process-based thinking. He successively breaks down the outer form into order to focus the inner statement, which can be experienced increasingly clearly the further the figure is removed from its initial form. The imaginary transition from inside to outside is Broniatowski’s main interest in his creative work.

The gouaches can also be read as sculptural work in this sense. Executed as monotypes, Broniatowski understands them as moments of sculptures that have been left behind, as sculpture on paper. He uses figures made of clay that quickly and precisely can be applied to paper by direct printing. Here, too, the process is the crucial aspect for the artist.

Im Moment – Karol Broniatowski
Kunsthaus Dahlem
29.06. – 05.11. 2018

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Photo Otto Felber

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Berlin

Die Wand #10 von EIGEN + ART Lab und Rheingau Founders. Immer cool! Details hier. 

↪︎ Wo: Rheingau Founders, Oranienstraße 185, 10999 Berlin, 2nd Courtyard, 5th Staircase, 4th Floor

Versteigerung – KvS Auctions Nr. 3 'Contemporary Art from Berlin Galleries’ findet in den Räumen der Julia Stoschek Collection statt. Neben Hannah Sophie Dunkelberg sind spannende Arbeiten mit dabei und wer noch vorher zur Vorbesichtigung gehen will, kann das noch täglich bis dahin von 12–18 Uhr machen! Alle Details hier.

↪︎ Wo: KvS Auctions in der Julia Stoschek Collection, Leipziger Straße 60 (Eingang über Jerusalemer Straße), 10117 Berlin

Sommerauktionen bei Grisebach. Am 9. und 10. Juli finden die Auktionen Photographie, Moderne Kunst, Zeitgenössiche Kunst und Ausgewählte Werke. Eine Vorbesichtigung ist in den kommenden Tagen bis zur Auktion möglich, Details hier.

↪︎ Wo: Grisebach, Fasanenstraße 25, 10719 Berlin

Eröffnung „Bonds“ von Julie Favreau in der Schwartzsche Villa. Details hier.

↪︎ Wo: Schwartzsche Villa, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin

Eröffnung "There’s No Such Thing as Solid Ground“ von Otobong Nkanga im Martin Gropius Bau. Nach ihrem einjährigen Aufenthalt als In House: Artist in Residence 2019 im Gropius Bau bietet die Einzelausstellung einen Einblick in zentrale Fragestellungen ihres Schaffens. Details hier.

↪︎ Wo: Gropius Bau, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Eröffnung der Fundraising Ausstellung „Einmal alles – alles ein Mal“ bei Goeben Berlin mit Werken von Conny Maier, Dennis Buck, Eric Winkler, Jan Zöller u.v.m. Die Werke, die dort zu sehen sind, werden online versteigert und das Geld wird zu 90 % für die Weiterbetreibung von Goeben Berlin verwendet und zu 10 % für eine soziale Organisation.

↪︎ Wo: Goeben Berlin, Goebenstraße 22, 10783 Berlin

Last Day der Ausstellung „Ein gern gesehener Gast“ Hannah Sophie Dunkelberg & Simon Modersohn bei Åplus. OFFICE IMPART in Kooperation mit Åplus. Wer es noch nicht geschafft hat, der hat noch bis zum 11. Juli immer Mittwoch bis Samstag (12–18 Uhr) die Gelegenheit vorbeizukommen. Wir freuen uns! Details hier.

↪︎ Wo: Åplus, Stromstraße 38, 10551 Berlin

BerlinViews startet mit BerlinViews  - Tour. Auch diesen Samstag bietet BerlinViews wieder Touren durch die Berliner Galerien an. Jeden Samstag finden die Galerietouren in kleinen exklusiven Gruppen zu Fuss oder per Fahrrad mit Fabian Christoper Seedorf statt. Sehr sehr cool! Details und Anmeldung hier.

↪︎ https://berlinviews.com/#tours

Bremerhaven

Ausstellung „Paket beim Nachbarn“ von Simon Moderohn im Kunstverein Bremerhaven. Die Einzelauststellung ist bis 20. August zu sehen – finden wir super. Details hier.

↪︎ Wo: Kunstverein Bremerhaven, Karlsburg 4, 27568 Bremerhaven

Instagram

Quickly Asked #13 mit Julia Weissenberg bei OFFICE IMPART. Schaut mal hinein und seht, wen wir sonst schon in den Kurzinterviews vorgsetellt haben. 

↪︎ https://www.instagram.com/stories/highlights/17866325512875662/?hl=en

Köln

Ausstellung „Mapping the collection“ Gruppenausstellung im Museum Ludwig. Gleich­berech­ti­­gung, in­­di­­gene Sel­b­stbes­­tim­­mung, Frauen­rechte und Black Pow­er: Die Auss­tel­lung Map­ping the Col­lec­­tion wirft ei­­nen in­­ten­­siv­en Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Details hier.

↪︎ Wo: Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln

Online Readings

Nextmuseum.io. Mit nextmuseum.io als institutionsübergreifender Plattform möchten wir das Kuratieren von Ausstellungen über die Schwarmintelligenz testen. Das Projekt soll neue Impulse und Perspektiven eröffnen. Die Ergebnisse werden anschließend in den teilnehmenden Museen präsentiert und debattiert. SUPER! 

↪︎ Nextmuseum.io

X Digital Art Work

App „Earth Speakr“ von Olafur Eliasson. Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft lassen Kinder verschiedenste Objekte, wie den Reichstag, Bäume, Wolken, Mülleimer … sprechen, in dem sie ihnen via 3D Animation ein Gesicht und eine Botschaft geben. „Earth Speakr“ will der Welt zeigen, was Kinder bewegt, und damit an das kollektive Gewissen appellieren.

↪︎ https://earthspeakr.art/en

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