OFFICE IMPART

set in scene

`set in scene` ist eine Ausstellung mit neuen Arbeiten der Künstler*innen Jack Burton, Hannah Sophie Dunkelberg und Przemek Pyszczek. Alle drei entwickeln ihre Arbeiten ausgehend von der Malerei. Doch eine Malerei endet nicht an ihren vier Ecken. Sie beginnt auf der Leinwand und setzt ihre Präsenz über die Wand bis in den Raum fort. Natürlich sehen wir immer mehr als nur ein Bild, unsere Wahrnehmung ist ausgerichtet auf den Rahmen, auf die Wand, auf die Umgebung – auf die Mehrschichtigkeit der Situation. Die drei Künstler*innen spielen in dieser Ausstellung mit dem Wissen darum und lassen ihren malerischen Arbeiten von vornherein freien Raum. Bewusst lösen sie sich vom Material, der 2-Dimensionalität und der Wand.

Davon ausgehend werden die erzählten Geschichten auf mehreren Ebenen gedacht. Die Bildebene wird, wie bei einem Bühnenstück, gleichzeitig mit der Raum- und Zeitebene erfahrbar. Sie arbeiten mit verschiedensten Materialien, setzen bewusst Blickwinkel, lassen eine Bewegung mit den Arbeiten zu und fordern den Betrachter zum aktiven Erleben auf. So formen die Künstler*innen einen Kontext und setzen ihre Werke bewusst in Szene. Eine Szene, in der sie ihre Bilder als Akteure in ihren eigenen Inszenierungen animieren.

Wir, als Betrachter, sind Teil dieser Settings. Wir erleben die Bilder als freie Protagonisten in ihrer Szene und lasen uns auf das malerische Bühnenstück ein. Für uns eröffnen sich somit zusätzliche Interpretationsspielräume, als diejenigen, die wir von der Betrachtung der gewöhnlichen Leinwand her kennen. Durch das Zusammenbringen der verschiedenen Ebenen – Bild, Raum, Zeit – wird eine Überlagerung von Informationen provoziert, die es ermöglicht, die Arbeiten der Künstler, im malerischen Blick, dynamisch und zeitgenössisch zu lesen. Die Künstler schaffen sich eine Strategie für einen Mehrwert in den Les- und Interpretationsarten.

Diese Idee, der komplexen Informationsaufnahme, ist Bestandteil unseren alltäglichen Sehgewohnheiten und entspricht unseren gegenwärtigen Wahrnehmungsprozessen. Die Vielschichtigkeit unserer Umgebung ist für uns alltäglich und wir haben das Verarbeiten und das Nutzen simultaner Informationen gelernt. Dazu kommt ein immer bewussterer Umgang mit der Inszenierung von Informationen; die Loslösung der Realität von einfachen Fakten entwickelt sich immer mehr zu erlebnisorientierten Geschichten. Subtexten. Der Schritt bewegt sich von einer 2 -Dimensionalität in der Kommunikation hin zu einer 3-Dimensionalität und Erweiterung des Erlebnisspielraumes. Jack Burton, Hannah Sophie Dunkelberg und Przemek Pyszczek spielen in ihren Arbeiten mit der Strategie dieser aktuellen Kommunikationsprozesse. Sie nutzen die Möglichkeit der Inszenierung und führen bewusst Regie über ihre „Malereien“. Für uns schaffen sie Arbeiten, die die klassische Leinwand verlassen und sehr zeitgemäß zu skulpturalen und räumlichen Inszenierungen von Malerei werden.

set in scene
Jack Burton, Hannah Sophie Dunkelberg, Przemek Pyszczek
Haus am Lützowplatz
17. 11. 2018 – 20.12. 2019

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Photo Otto Felber

„Set in scene“ is an exhibition of new works by the artists Jack Burton, Hannah Sophie Dunkelberg and Przemek Pyszczek. All three develop their work based on painting. But a painting does not end at its four corners. It starts on a canvas and continues its presence across the walls into the room. Of course, we always see more than just a picture, our perception is focused on the frame, on the space, on the environment – on the complexity of the situation. The three artists play in this exhibition with this knowledge and allow their paintings space to open up. Consciously they detach themselves from the material, the 2-dimensionality and the wall.

Based on this, the stories of their works are thought on multiple levels. The image plane, as in the case of a stage play, can be experienced simultaneously in time and space. All three work with a variety of materials, set their points of view, allow movement within the works and challenge the viewer to active experience.In this way the artists form a context and deliberately set their works in scene. A scene in which they animate their works to become actors in their own productions.


We, the observer, are part of these settings. We experience the works as free protagonists in their scene and engage ourselves us in the picturesque stage play. For us, it opens up an additional scope for interpretation as the one we know from looking at a classical painting. Bringing together the different levels – image, space, time – provokes a superimposition of information that allows the artists‘ work to be read in a dynamic and contemporary way.


This idea, of complex reception of information, is part of our daily viewing habits and corresponds to our present processes of perception. The complexity of our environment is commonplace to us and we have learned to assimilate and use simultaneous information. In addition, there is an ever more conscious handling of the staging of information, the detachment of reality from simple facts develops more and more into experience-oriented stories. subtexts. The shift is from moving from a 2-dimensionality in communication towards a 3-dimensional extension of the scope of experience. Jack Burton, Hannah Sophie Dunkelberg and Przemek Pyszczek play in their work with the strategy of these current communication processes. They use the possibility of staging and consciously direct the „paintings“. For us, they create works that go beyond the idea of classical canvas to a very contemporary sculptural and spatial stagings of painting.

set in scene
Jack Burton, Hannah Sophie Dunkelberg, Przemek Pyszczek
Haus am Lützowplatz
17. 11. 2018 – 20.12. 2019

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Photo Otto Felber

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Guided Tours & Talks

Ausstellungsrundgang Stan Douglas „Spicing Block“ in der Mediathek und Online-Sammlung der Julia Stoschek Collection. Der umfangreiche Online-Bestandskatalog bietet Einblick in über 850 Werke von mehr als 255 Künstler*innen aus der JSC & auch die Mediathek lädt mit zahlreichen Ausstellungsrundgängen, Artist Talks und Performances zum Stöbern ein – finden wir super!

↪︎ https://www.jsc.art/mediathek/

Künstlergespräch mit Thomas Struth und Theresia Ziehe, Kuratorin für Fotografie des Jüdischen Museums Berlin, über die Ausstellung „This Place“. Das Gespräch ist Teil der Reihe „inside-out@thisplace“, die den Entstehungsprozess der Fotografie-Ausstellung beleuchtet und die jeweiligen Perspektiven der beteiligten Fotografinnen und Fotografen präsentiert. Ein gelungenes Ausstellungs-Begleitprogramm, das wir sehr empfehlen können!

↪︎ https://www.jmberlin.de/kuenstlergespraech-struth

Talk „AI Or No AI: That Is The Question! – How artificial intelligence influences art and creativity“ mit Sabine Himmelsbach (Direktorin HEK Basel), Tristan Schulze (Künstler), Johannes Grabisch ( AI Strategist bei AI-Deploy) und Moderation von Anne Schwanz (OFFICE IMPART) im Rahmen von Good To Talk 2019.  Zum Glück haben wir alle GTT Talks Online und jetzt ist vielleicht eine gute Gelegenheit in den einen oder anderen noch einmal hinein zuhören

↪︎ https://www.facebook.com/goodtotalkberlin/videos/507164306781307/

Instagram

Insta Serie - Quarantaine Drawings von Philip Grözinger. Jeden Tag gibt es bei Philip Grözinger eine #moodoftheday Zeichnung zu sehen (und bestimmt auch zu erwerben:)). Top.

↪︎ https://www.instagram.com/philip_groezinger/?hl=en

Insta Interview Serie #quicklyasked heute mit Benjamin Bernt von OFFICE IMPART. Bei unserer Serie haben wir bereits Tristan Schulze, Pola Sieverding und Anna Ehrenstein kurz befragt.

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↪︎ https://www.instagram.com/stories/highlights/17915479180405439/?hl=en

Online Gespräch zwischen Trevor Paglen & Kate Crawford im Rahmen der Insta-Live Serie „Art Matters“ der Pace Gallery. Diese Online Serie, in der regelmäßig Künstler, Kuratoren und Schriftsteller zusammengebracht werden, haben wir Euch letzte Woche schon vorgestellt – auch diesmal wieder spannend – wer abends nicht schlafen kann, der kann ja mal reinhören.

↪︎ https://www.pacegallery.com/events/conversation-trevor-paglen-kate-crawford/

Online Readings

Artikel von ARTLAND über unser Ausstellungsprojekt 'HERE+NOW’ mit Pablo’s Birthday Gallery und OFFICE IMPART in New York 2019. In diesem Ausstellungsprojekt haben wir bereits letzten Sommer mit einer Auswahl an Online-Kunstplattformen und deren Künstlern über die Zunahme von Online-Plattformen und über andere Beispiele digitaler Präsenz von Kunst gesprochen. Neben der 7-tägigen Ausstellung haben wir gemeinsam mit den Plattformen Talks zum Thema Online Kunstvermittlung im weitesten Sinne initiiert, die bald auch auf youtube zu finden sind. Einen Talk mit Online Galerist Adam Fox (Freud Monk Gallery) gibts gleich hier.

↪︎ https://magazine.artland.com/pablosbirthdayxofficeimpart_herenow/

Magazin „Fifty-five Photographers“ von And She Was Like: BÄM!. Im Rahmen der düsseldorf photo+ haben Leonie Pfennig und Charlotte Lang mit And She Was Like: BÄM!, das Magazin Fifty-five Photographers herausgebracht, in der die Vielfalt fotografischer Bilder von 55 Fotograf*innen, Künstler*innen und Bildjournalist*innen präsentiert und miteinander in Dialog gesetzt werden. COOL!

↪︎ http://andshewaslikebam.de/bam-magazin-fifty-five-photographers/

Collectors’ Tips: Hanging and Presenting Artwork." bei Artuner. Infos für Einsteiger – klar und direkt. Sowas finden wir natürlich super. 

↪︎ https://www.artuner.com/insight/hanging-presenting-artwork/

Podcasts

Podcast-Reihe des MdBK Museum der Bildenen Künste Leipzig, zu der gerade zu Ende gegangenen Ausstellung „Link In Bio“. In der Ausstellung kuratiert von Anika Maier waren u.a. Werke von Hannah Sophie Dunkelberg, Anna Ehrenstein, Jonas Lund und Constant Dullaart vertreten – also unbedingt reinhören!

↪︎ https://soundcloud.com/mdbktalk

Neue Podcast-Reihe „CFA Talks“ mit dem Galeristen Bruno Brunnet der Galerie Contemporary Fine Arts. In der ersten Folge spricht Brunnet mit dem Künstler Werner Büttner. Spannend!

↪︎ https://open.spotify.com/episode/2x8soxTwTPwTy0RmDmBQuJ?si=GpJ2hy57RsGkUyUt0fGOQg

Viewing Rooms & Exhibitions

Künstlergespräch mit Jonny Niesche und dem Galeristen Cornelis von Almsick der Wiener Galerie Zeller Van Almsick auf der Website „not cancelled. Vienna“. Ingesamt 16 verschiedene Galerien aus Wien haben zusammen die Plattform „not cancelled“ gegründet, auf der neben den jeweiligen Online Ausstellungen der Galerien auch ein spannendes einwöchiges Programm angeboten wird, das von Künstler-Talks über Video Artworks bis hin zu einer Playlist reicht. Geht noch bis zum 9. April – Check out & Enjoy!  

↪︎ https://www.notcancelled.art

Begleitendes Online Programm zur Ausstellung „Gerhard Richter. Painting After All“ im MET. Das „Digital Department“ des MET bietet viele spannende Einblicke in das Museumsprogramm und ist super gemacht!

↪︎ https://www.metmuseum.org/primer/gerhard-richter#reasons-why

y Analog

Buchtipp „Little Mermaid“ von Hans Christian Andersen und Yayoi Kusama. Das Buch ist wunderschön illustriert und eine Rarität von 2016. Ideales Ostergeschenk für die ganze Familie. 

↪︎ https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID44923526.html

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